Brand auf Bauernhof in Henstedt-Ulzburg: Rund 30 Kälber verendet

Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr an dem Bauernhof in Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) eintrafen, standen das Reetdachhaus und ein Stall schon komplett in Flammen. Die beiden Gebäude brannten bis auf die Grundmauern nieder. In der Spitze waren rund 130 Feuerwehrleute im Einsatz.
Menschen hatten laut Feuerwehr noch versucht, die Kälber aus dem brennenden Stall zu holen. Dennoch kamen viele Tiere ums Leben. Die Polizei hatte zunächst am frühen Morgen von 100 toten Kälbern gesprochen. Laut Nils Schöning vom Kreisfeuerwehrverband Segeberg waren es aber nur maximal 30.
Zwei Bewohner wurden aus dem Haus gerettet und kamen ins Krankenhaus. "Zwei weitere Feuerwehrkräfte sind während des Einsatzes leicht verletzt worden", sagte Nils Schöning NDR Schleswig-Holstein. Sie konnten vor Ort behandelt werden.
Der Einsatz ist noch nicht beendet. Am Morgen war auch das Technische Hilfswerk vor Ort. Ein Bagger hat Gebäudeteile abgetragen, um letzte Glutnester zu löschen. Nach Angaben der Feuerwehr muss sich der Eigentümer um die Tierkadaver kümmern.
Der Schaden liegt nach Polizeiangaben im Millionenbereich. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Zeitweise war auch die angrenzende AKN-Bahnstrecke gesperrt.




