HT München gewinnt Oberliga-Auftakt klar mit 32:23 gegen Dachau
Nach einem nervösen Start mit frühem 0:2-Rückstand übernahmen die HT-Frauen die Kontrolle. Bis zur 41. Minute bauten sie die Führung auf 25:14 aus.
Taufkirchen/Unterhaching – Auch wenn es nicht sofort rund lief bei HT Münchens Handballerinnen, so durften sie sich zum Start in die Oberliga Süd doch über einen ganz klaren 32:23 (18:12)-Heimsieg gegen den ASV Dachau freuen und auf diesen auch gebührend anstoßen: „Wir wissen, dass noch Arbeit vor uns liegt, aber am Ende steht ein verdienter Auftaktsieg auf der Anzeigetafel. Die Feier haben wir uns nach der langen Vorbereitung verdient!“, fand Sophie Geray, die das Team nach dem Regionalligaabstieg zusammen mit Fabian Steinlechner (ehemals Wagner) übernommen hat.
Die Trainerin sah einen nervösen Start: „Neue Liga, neues Spielsystem, gut gefüllte und laute Halle: Das hat alles ein bisschen dazu geführt, dass wir ein wenig Anlaufzeit benötigt haben.“ Nach dem 0:2 (5.), dem einzigen Rückstand während des gesamten Spiels, bekam HT aber immer mehr Zugriff in der Abwehr, erzielte dadurch Ballgewinne, um ins Tempospiel umzuschalten, das zu einigen Gegenstoßtoren führte. Auch im Angriff lief der Ball nun besser, die Gastgeberinnen setzten sich von 6:3 (11.) auf 11:5 (15.) ab. Es folgte noch einmal eine kleine Schwächephase, sodass es mit dem 18:12 bis zur Pause beim Sechs-Tore-Vorsprung blieb.
Umso stärker kamen die HT-Frauen aus der Kabine, sie bauten die Führung auf 25:14 aus (41.) – die Vorentscheidung. „Trotz der nicht hundertprozentig kompakten Abwehr und einiger weggeworfener Bälle im Angriff konnten wir das Spiel kontrollieren und Dachau auf Abstand halten“, zeigte sich Geray zufrieden.
„Als Torwart will man natürlich immer weniger Gegentore kassieren, aber wir haben das für das erste Spiel schon sehr gut gemacht. Darauf lässt sich gut aufbauen“, war auch Torhüterin Amelie Rogozinski mit der Saisonpremiere einverstanden. Merle Christoforis, die fünf Tore beisteuerte und damit gemeinsam mit Kira Sebold beste HT-Werferin war, schrieb auch dem Publikum einen Anteil am Erfolg zu: „Wir sind stolz darauf, wie wir uns als Mannschaft präsentiert haben. Fehler passieren, aber der Einsatz und der Spaß am Spiel sind das, was zählt, für uns und natürlich auch für die Zuschauer. Wir sind sehr froh darüber, dass die Halle uns so super unterstützt hat! Genauso wollen wir weitermachen und in den nächsten Spielen wieder diese Freude versprühen.“




