Jensen Huang: Regierung der USA vermutet Liebesbeziehung zu mutmaßlicher Rekrutin des chinesischen Geheimdienstes

Jensen Huang, der Vorstandschef von Nvidia, soll nach Einschätzung der US-Regierung eine Liebesbeziehung zu einer Frau gehabt haben, die mutmaßlich vom chinesischen Geheimdienst angeworben wurde. Das berichtete die Financial Times am 7. November unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Die Zeitung identifizierte die Frau als Alice Huang. Sie ist Führungskraft bei Megaspeed, einem Nvidia-Kunden mit Sitz in Singapur. US-Vertreter hätten die Vorwürfe in einem Vermerk festgehalten, der auf nachrichtendienstlichen Erkenntnissen beruhe, schrieb die Zeitung.
Nvidia lehnte eine Stellungnahme zu dem Vermerk und der mutmaßlichen Beziehung ab. Auch das Weiße Haus und die CIA wollten sich nicht äußern. Alice Huang war nicht erreichbar.
Abgeordnete bitten um Unterrichtung hinter verschlossenen Türen
Dem Bericht ging eine Anfrage von drei republikanischen Ausschussvorsitzenden im US-Repräsentantenhaus voraus. Wie Reuters berichtete, baten sie Jensen Huang, am 18. November an einer vertraulichen Unterrichtung über frühere Spionagevorwürfe und die Sicherheitsverfahren von Nvidia teilzunehmen.
Als Reaktion auf die frühere Berichterstattung erklärte Nvidia, sein Vorstandschef stehe jedes Jahr mit Tausenden Führungskräften von Kundenunternehmen im Austausch. Regionale Cloud-Kunden erhielten dem Unternehmen zufolge gewöhnliche Geschäftsinformationen, aber keine sensiblen Geschäftsgeheimnisse oder Informationen mit Bezug zur nationalen Sicherheit.