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17.500 Menschen müssen raus: Große Evakuierung in Hannover steht bevor

17.500 Menschen müssen raus: Große Evakuierung in Hannover steht bevor

In Misburg-Nord stecken zwei mögliche Weltkriegsbomben im Boden. Am Sonntag beginnt eine großflächige Evakuierung.

In Hannover-Misburg-Nord hat die Stadt für Sonntag, 4. Oktober, eine Evakuierung angeordnet. Rund 17.500 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen.

Bei Sondierungsarbeiten wurden zwei Verdachtspunkte auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Funde waren bereits Ende August bekannt geworden. In Absprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen wird ein Sicherheitsbereich von 1.000 Metern eingerichtet.

Die Bewohner sollen den Bereich ab 9 Uhr verlassen. Nach Angaben der Stadt sei eine Rückkehr voraussichtlich erst in den Abendstunden möglich. Möglicherweise müssen die Experten Bomben entschärfen.

Für die Betroffenen richtet die Stadt ab 9 Uhr eine Betreuungsstelle in der IGS Roderbruch ein. Kostenlose Busse fahren mehrere Haltestellen im Evakuierungsgebiet an. Gehbehinderte können unter der Nummer 19222 einen Krankentransport anfordern.

Für Fragen steht ein Bürgertelefon unter 0800 / 7 31 31 31 bereit. Es ist am Freitag und Samstag von 10 bis 16 Uhr erreichbar, am Sonntag ab 7 Uhr bis zum Einsatzende.

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