News kompakt: Nordkorea weist Schuld an Explosionen zurück

Das nordkoreanische Regime bestreitet, für Explosionen in der entmilitarisierten Zone an der Grenze zu Südkoreaverantwortlich zu sein. Die Vorwürfe seien "niederträchtig und schmutzig", wird Kim Yo Jong von Staatsmedien zitiert. Sie ist die Schwester von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Die südkoreanische Regierung hatte der Führung in Pjöngjang zuvor einen Bruch des Waffenstillstands vorgeworfen.
Bei zwei Explosionen waren Anfang vergangener Woche drei südkoreanische Offiziere schwer verletzt worden. Nach Angaben des südkoreanischen Militärs wurden die Detonationen mit hoher Wahrscheinlichkeit durch nordkoreanische Landminen ausgelöst. Die Minen seien rund zehn Meter südlich der Demarkationslinie explodiert.
US-Präsident Donald Trump will, dass sich KI-Firmen weiter selbst beaufsichtigen. Nach einem Treffen mit führenden KI-Managern in Washington sagte Trump, wirtschaftliche Interessen würden dafür sorgen, dass die Anbieter die Risiken Künstlicher Intelligenz begrenzten. Bei dem Treffen verpflichteten sich die Unternehmen unter anderem zu internen Kontrollen gegen Hacking sowie Risiken durch Bio- und Chemiewaffen. Zudem sollen externe Beobachter zugelassen und unabhängige Gremien eingerichtet werden.
Zu den Unterzeichnern gehören Vertreter von OpenAI, Anthropic, Meta, Google, Nvidia und der Tech-Unternehmer Elon Musk. Eine stärkere staatliche Regulierung lehnt US-Präsident Trump bislang ab.
Die Regierung in Peking hat die Europäische Union im Handelsstreit vor Konsequenzen gewarnt. Sollte Brüssel trotz laufender Gespräche "diskriminierende und restriktive Maßnahmen" gegen chinesische Unternehmen oder Produkte ergreifen, werde China "entschlossen reagieren", erklärte das Handelsministerium.
Hintergrund ist ein Medienbericht, wonach EU-Staaten ein schärferes Handelsinstrument gegen unfaire Praktiken vorantreiben wollen. Deutschland und Frankreich sollen dazu an einem gemeinsamen Papier arbeiten. China warnte vor einem Vertrauensverlust und möglichen Störungen der laufenden Handelsgespräche. Kommende Woche ist ein Besuch von EU-Handelskommissar Maroš Šefčovič in Peking geplant.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat einen Antrag Polens abgewiesen, die vorläufige Anwendung des Mercosur-Handelsabkommens auszusetzen. Das Land habe nicht nachgewiesen, dass die vorläufige Anwendung des Abkommens der Europäischen Union mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay einen "nicht wiedergutzumachenden Schaden" verursachen könnte, teilte der EuGH mit.
Die EU hatte nach mehr als einem Vierteljahrhundert eine Einigung mit den Mercosur-Staaten erzielt. Das Abkommen ist vorläufig in Kraft, das EU-Parlament muss das Abkommen noch ratifizieren. Es schafft die meisten Zölle auf beiden Seiten ab. Die Europäer können vor allem Autos und chemische Produkte nach Südamerika exportieren, während die Mercosur-Länder landwirtschaftliche Erzeugnisse und Rohstoffe liefern sollen.
In Spanien hat die Regierung ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Wohnungsnot beschlossen, das unter anderem ein Verbot von Zwangsräumungen bis 2030 vorsieht.




