Bombe in Köln gefunden: Diese Straßen rund um die Fundstelle werden gesperrt – Anwohner verzögern Evakuierung

In Köln-Rodenkirchen ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Bombe soll am Dienstag entschärft werden.
Köln – Der nächste Bombenfund in Köln! In Köln-Rodenkirchen ist am Montag ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Sprengkörper soll noch am Dienstag (29. September) entschärft werden.
Wie die Stadt Köln mitteilt, sei der Blindgänger im Bereich des Rodenkirchener Leinpfads gefunden worden.
Demnach handelt es sich bei dem Fundobjekt um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit einem Front- und einem Heckaufschlagzünder.
Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben den Radius der Evakuierung auf 500 Meter eingegrenzt – von den Evakuierungsmaßnahmen werden daher rund 3000 Personen betroffen sein.
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Aktuell verzögern zwei Personen die Evakuierung, da sie sich offenbar weigern, den Gefahrenbereich zu verlassen. Das teilt die Stadt mit.
Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr sind demnach auf dem Weg, um die Situation zu lösen.
Die Freigabe für die Entschärfung kann erst erteilt werden, wenn der Gefahrenbereich restlos verlassen wurde. Ein Zeitpunkt steht weiterhin nicht fest.
Bislang wurden zwölf Krankentransporte angemeldet, berichtet die Stadt.
Hinzu kommen würden allerdings noch die Transporte für die Bewohner einer Altenpflege-Einrichtung: 14 Personen müssen liegend aus dem Gefahrenbereich gebracht werden, während 64 Menschen nur eingeschränkt mobil sind. 35 Bewohner können die Einrichtung selbstständig verlassen.
Aufgrund der Sperrung des Gefahrenbereichs können die Haltestellen "Heinrich-Lübke-Ufer", "Franktraße", "Maternusplatz" und "Rathaus Rodenkirchen" aktuell nicht von den KVB-Bussen angefahren werden.




