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Ermittlungen nach Angriff auf Polizisten in Belfort

Ermittlungen nach Angriff auf Polizisten in Belfort

Belfort – 02.10.2026: Bei Schülerprotesten nahe dem Lycée Courbet ist am Freitagmorgen ein Zivilpolizist angegriffen und verletzt worden. Nach übereinstimmenden Medienberichten wurde der Beamte gegen 9 Uhr von einer Gruppe verfolgt, zu Boden gebracht, geschlagen und mit Reizgas besprüht. Er verlor das Bewusstsein und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sein Gesundheitszustand gab später nach Angaben von Innenminister Laurent Nuñez keinen Anlass zu größerer Sorge mehr.

Die Staatsanwaltschaft Belfort leitete Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten vorsätzlichen Tötungsdelikts ein. Diese rechtliche Einordnung beschreibt zunächst die Schwere des Tatverdachts; über die Schuld einzelner Beteiligter ist damit nichts entschieden. Die Ermittler müssen nun den genauen Ablauf rekonstruieren, mögliche Angreifer identifizieren und klären, welchen Beitrag einzelne Personen zu der Tat geleistet haben. Zu Verdächtigen oder Festnahmen im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Angriff lagen am Freitagnachmittag keine Angaben vor.

Nuñez bezeichnete die Bilder der Attacke als von außergewöhnlicher Gewalt. Der Polizist sei gezielt angegriffen worden, erklärte der Minister. Polizei und Justiz würden die verfügbaren Mittel einsetzen, um die Verantwortlichen zu finden. Videoaufnahmen können für die Ermittlungen eine wichtige Rolle spielen, sofern sich Ort, Zeitpunkt und beteiligte Personen zweifelsfrei bestimmen lassen.

Der Angriff ereignete sich am vierten Tag der Proteste vor Schulen in Belfort. Nach Angaben der Präfektur des Territoire de Belfort verliefen Teile der Kundgebungen friedlich. Zugleich kam es wiederholt zu Ausschreitungen. Die Behörden meldeten Steinwürfe, brennende Abfallbehälter und Angriffe mit gefährlichen Gegenständen. Seit Beginn der Proteste seien mehr als 30 Menschen festgenommen worden. Dabei handelt es sich um eine Gesamtzahl für die Mobilisierung und nicht allein um Verdächtige des Angriffs auf den Zivilpolizisten.

Am Freitagmorgen nahm die Polizei nahe dem Lycée Courbet zudem eine Person fest, die laut Präfektur einen Rucksack mit Salzsäure und Schutzausrüstung bei sich trug. Bei dem Einsatz wurde ein weiterer Polizist verletzt und in das Krankenhaus Nord Franche-Comté gebracht. Ob zwischen diesem Fund, der Festnahme und dem Angriff auf den Zivilbeamten ein unmittelbarer Zusammenhang besteht, war zunächst offen.

Die Proteste richten sich Berichten aus Belfort zufolge unter anderem gegen überladene Stundenpläne, Personalmangel, Probleme bei der Studienplatzvergabe über Parcoursup und Mängel an Schulgebäuden. Die Behörden unterscheiden zwischen diesen schulpolitischen Forderungen und den Gewalttaten am Rand der Versammlungen. Die strafrechtliche Aufarbeitung des Angriffs liegt bei der Staatsanwaltschaft Belfort.

Artikel mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt (Transparenzhinweis im Sinne von Artikel 50 der Verordnung (EU) 2024/1689 – EU AI Act).

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