Aldi-Rückruf in Deutschland: Lebensmittel bloß nicht essen
Der Verzehr von Aldi-Schnitzeln kann aktuell gesundheitliche Folgen haben. Was Discounter-Kunden jetzt wissen müssen.
Dortmund – Schnell ein paar kleine Schnitzel in die Pfanne, dazu ein leckerer Kartoffelsalat, fertig ist ein typisch deutsches Gericht. Doch bei Putenschnitzeln von Aldi Nord müssen Discounter-Kunden momentan vorsichtig sein.
Die Heidemark Landfrische GmbH & Co. KG hat einen Rückruf von frischen Putenschnitzeln der Aldi-Eigenmarke „Meine Metzgerei“ gestartet. Im Produktionsprozess seien vereinzelt spitze Kunststoffteile in die Ware gelangt. Wegen eines ähnlichen Problems hat auch der Konkurrent Lidl kürzlich Wurst zurückgerufen.
Verschlucken Discounter-Kunden solche Fremdkörper, kann das gesundheitliche Folgen haben. Die Gefahren reichen von Verletzungen im Mundraum oder der Speiseröhre bis hin zum Ersticken. Der Hersteller und Aldi Nord haben die betroffenen Artikel deshalb mittlerweile vorsorglich aus den Regalen genommen.
Die Schnitzel verkaufte Aldi Nord laut Rückrufschreiben in großen Teilen seines Vertriebsgebiets. Andere Verbrauchsdaten, Chargen oder Produkte seien nicht betroffen. Hergestellt hat die Ware die Heidemark Landfrische GmbH & Co. KG im niedersächsischen Ahlhorn.
Betroffene sollten die Schnitzel umgehend aussortieren und nicht mehr essen. Käufer können das Produkt in ihrer Aldi-Nord-Filiale zurückgeben. Dort gibt es den vollen Kaufpreis zurück, auch ohne Kassenbon (eine Liste mit weiteren Rückrufen gibt es bei ).
Wer weitere Fragen zum Rückruf hat, erreicht den Kundenservice von Heidemark per E-Mail unter kommunikation@heidemark.de.




