Flydubai FZ1073: Pilotenstreit löste Notfall aus – Bericht über Suizidversuch bleibt unbestätigt

Neue Informationen zum flydubai-Flug FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv deuten darauf hin, dass der Zwischenfall durch einen Streit zwischen den beiden Piloten ausgelöst wurde und nicht durch eine bestätigte Entführung.
Die Boeing 737 MAX hatte zunächst den allgemeinen Notfallcode 7700 und anschließend kurzzeitig 7500 gesendet. Der Code 7500 wird international für unrechtmäßige Eingriffe an Bord oder eine mögliche Entführung verwendet.
Das Flugzeug wurde anschließend nach Tabuk in Saudi-Arabien umgeleitet und landete dort sicher. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder sollen unverletzt sein.
Der israelische Sender Channel 14 berichtete unter Berufung auf eine vorläufige Einschätzung, einer der Piloten könnte versucht haben, Suizid zu begehen, indem er das Flugzeug von etwa 30.000 auf 15.000 Fuß in einen steilen Sinkflug brachte. Dabei soll die Maschine zeitweise Geschwindigkeiten von etwa Mach 1 erreicht haben.
Dem Bericht zufolge griff der zweite Pilot ein, rang mit seinem Kollegen und gewann schließlich die Kontrolle über das Flugzeug zurück.
Diese Angaben über einen möglichen Suizidversuch und den Kampf im Cockpit sind jedoch bislang nicht offiziell von flydubai oder den saudischen Behörden bestätigt worden.
Der derzeit sicherere Stand ist daher: kein bestätigter Hijacking-Vorfall, sondern ein Zwischenfall zwischen den Piloten; die genaueren Umstände werden weiter untersucht.




