Feuer in Hilfarth: Zwei Häuser nach Brand nicht mehr bewohnbar

Hückelhoven · Im Hückelhovener Ortsteil Hilfarth stand am Sonntag ein Haus in Flammen. Während Bewohner und Katze unverletzt blieben, sind zwei Gebäude schwer in Mitleidenschaft gezogen worden.
Auf der Blumenstraße im Hückelhovener Ortsteil Hilfarth sind am Sonntagnachmittag zwei Wohnhäuser durch ein Feuer schwer in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Feuerwehr hat beide Gebäude als nicht mehr bewohnbar eingestuft.
Als die Einsatzkräfte um kurz nach 15 Uhr am Brandort eintrafen, stand ein Zwischenbau in Flammen, der sich zwischen zwei Wohnhäusern befand. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits eine massive Rauchentwicklung und den Hinweis, dass sich eine Person im Gebäude aufhalten könnte. Das Feuer drohte auf das Nachbargebäude überzugreifen.
Den Brand konnten die Hückelhovener Wehrleute schnell unter Kontrolle bringen, die dabei unter anderem auch eine Drehleiter einsetzten. Auch die Erkelenzer Kollegen schickten eine Drehleiter, um den Einsatz zu unterstützen.
Gleichzeitig suchten die Rettungskräfte das Haus nach der vermissten Person ab – diese hatte sich aber glücklicherweise schon selbst in Sicherheit gebracht. Dass die Wehrleute ins Haus gingen, hatte sich trotzdem gelohnt: Sie fanden eine Katze, die sie in Sicherheit bringen konnten.
Insgesamt hatten sich fünf Anwohner in der Nähe aufgehalten, die durch den Rettungsdienst gesichtet wurden. Verletzt hatte sich aber keiner von ihnen.
Nachdem das Feuer aus war, wurde deutlich, wie groß der entstandene Schaden tatsächlich ist. Das betroffene Wohnhaus ist durch die Flammen und durch das eingesetzte Löschwasser sehr stark beschädigt worden. Und auch das angrenzende Haus konnte aufgrund des eingetretenen Brandrauchs und der Verrußung nicht mehr betreten werden. Zunächst sind beide Häuser damit unbewohnbar. Alle betroffenen Personen gaben an, sich selbstständig um eine Unterbringung kümmern zu können.
Zur Ursache des Feuers gab es zunächst keine Informationen. Nun hat die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen aufgenommen und die Brandstelle beschlagnahmt.
Insgesamt waren 53 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Ordnungsamt vor Ort.




