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Schüsse in der Lagerstraße: Keine Zeit für organisierte Verbrecher

Es ist Dienstag, der 1. September, als in einem Backsteingebäude in der Lagerstraße nahe den Hamburger Messehallen Schüsse fallen. Um 21.34 Uhr gehen Notrufe bei der Polizei ein.
Wenig später treffen die ersten Streifenwagenbesatzungen ein. Sie stoßen auf ein Blutbad. Draußen im Hof finden sie Murat B., er hat eine Schusswunde im Bauch. Im Rettungswagen verblutet er. Im Gebäude liegt die Leiche von Mazlum Uğur A., ihm wurde in den Kopf geschossen. In der Nacht meldet sich ein weiterer Mann im Universitätsklinikum Eppendorf. Auch Levent K. ist blutüberströmt, ein Streifschuss hat ihn am Kopf verletzt.




